Was die Dänen glücklich macht

Politik | aus FALTER 47/14 vom 19.11.2014

Sie scheinen regelmäßig als die glücklichsten Bürger der Welt in der Statistik auf, leben länger ohne gesundheitliche Beschwerden, nur 2,4 Prozent ihrer Kinder gelten als arm: Dänemark ist ähnlich groß und wohlhabend wie Österreich, schafft es aber in Studien zur sozialen Gerechtigkeit immer auf die Topränge. "Wir haben die lange Tradition, dass auf der einen Seite die Ungleichheiten bei Einkommen und Vermögen weniger stark sind als in anderen Ländern", erklärt der Sozialökonom und Glücksforscher Bent Greve.

Das Einkommen der bestverdienenden zehn Prozent ist "nur" rund fünf Mal so hoch wie jenes der ärmsten zehn Prozent, in Österreich ist das Verhältnis sieben zu eins.

"Gleichheit ist den Dänen wichtig, auch jenen, denen es gut geht", so Greve. Zugleich spiele der Wohlfahrtsstaat eine wesentliche Rolle, "und zwar in einer Art Robin-Hood-Manier: Nimm von den Reichen und gib den Armen. Deshalb sind wir eine so glückliche Gesellschaft".

Dass Vermögen hoch besteuert wird,


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