Film Neu im Kino

Bilder einer Ausstellung: "Das Salz der Erde"

Lexikon | Michael Pekler | aus FALTER 47/14 vom 19.11.2014

Der brasilianische Fotograf Sebastião Salgado, der seit den 1970ern von seinem Pariser Exil aus für berühmte Bildagenturen die Welt bereiste, gilt als einer der renommiertesten Vertreter der sozialdokumentarischen Fotografie. Wim Wenders' Hommage "Das Salz der Erde", entstanden in Kooperation mit Salgados Sohn Juliano Ribeiro, besteht hauptsächlich darin, dass Salgado chronologisch seine die Leinwand füllenden Schwarzweißfotografien erklärt. Manchmal spricht er dabei durch einen halbdurchlässigen Spiegel in die Kamera. Über den Künstler erfährt man in dieser sprechenden Ausstellung allerdings wenig, über seine Arbeitsweise und Ästhetik so gut wie nichts. Und weil Salgado irgendwann das Elend nicht mehr ertragen konnte und sich der Naturfotografie und Rettung des Regenwalds verschrieb, kommt auch Wenders zu seinem versöhnlichen Ende.

Bereits im Kino (OmU im Votiv)


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