Kommentar Ursula Stenzel

Weniger Stress und mehr gute Ideen für die Innere Stadt

Falter & Meinung | CHRISTOPHER WURMDOBLER | aus FALTER 47/14 vom 19.11.2014

Fast eine Dekade lang kämpfte die einstige Europaabgeordnete und Nachrichtensprecherin Ursula Stenzel "wie eine Löwin" (Wahlwerbung) als ÖVP-Bezirksvorsteherin für die Menschen in der City. Vergangene Woche wurde bekannt, dass sie bei der Wahl 2015 nicht mehr antreten darf. Ihre Partei schickt die 69-Jährige in Pension.

Als Kaiserin der Innenstadt verhinderte Stenzel Informationsstände von NGOs, trat gegen die "Auswüchse der Straßenkunst" auf, wollte die Innenstadt von Bettlern und Partyvolk freihalten. Als ÖVP-Aktionistin kettete sie sich medienwirksam an Alleebäume, überraschte aber auch.

Anlässlich der Regenbogenparade hüllte sie sich vor ihrem Amtssitz in eine Regenbogenfahne und ließ sich vor einem Transparent des konservativen Familienbundes fotografieren. Dann wiederum forderte sie den Wiener Bürgermeister auf, den Rathausplatz nach seinem Vorgänger Helmut Zilk umzubenennen. Wöchentlich landeten seltsame Forderungen und Ideen in den Postfächern der Medienleute: Lady


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