Ein echter Wiener geht nicht unter

Sascha Subarsky, 18, ist Österreichs größte Schwimmhoffnung

Stadtleben | Porträt: Gerd Millmann | aus FALTER 47/14 vom 19.11.2014

Acht Medaillen gab es vor sechs Jahren bei der EM in Eindhoven, darunter drei Mal den Europameistertitel -aber nur halb so viele Medaillen bei den drei darauf folgenden Europameisterschaften 2010, 2012 und 2014 gemeinsam -darunter kein einziges Mal Gold. So dokumentiert sich der Abstieg des heimischen Schwimmsports. Statt als Lieferant nationalen Jubels über Markus Rogan, Mirna Jukic &Co präsentiert sich der Österreichische Schwimmverband OSV heute als zerstrittener Verwalter des Mittelmaßes.

Noch schlimmer: Fast hätte der Verband das größte Schwimmtalent des Landes, den 18-jährigen Sascha Subarsky, gebrochen. Und das kam so: Der Wiener Schüler wurde im Alter von elf Jahren von seinem Sportlehrer als Schwimmtalent erkannt. Subarsky stellte eine Serie nationaler Jahrgangsrekorde auf und landete 2011 im Leistungszentrum Südstadt beim dortigen Trainer Walter Bär. Das war der Beginn einer engen und erfolgreichen Zusammenarbeit.

"Sascha ist mit enormem Wassergefühl ausgestattet", sagt


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