Wien, wo es isst Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Grüngasse: der versiegte Mühlbach


Lokalaugenschein: Florian Holzer
Stadtleben | aus FALTER 48/14 vom 26.11.2014

Die Grüngasse hat eine tolle Geschichte. Sie entstand an der Stelle des 1856 zugeschütteten Mühlbachs, der die aus dem 14. Jahrhundert stammende Heumühle, Wiens ältesten Profanbau, speiste. Und wurde nach Vinzenz Grün benannt, der hier vier Häuser baute. Das schützt die Grüngasse allerdings auch nicht davor, einer der eher ganz, ganz stillen Winkel des fünften Bezirks zu sein. Sehr wohl sind viele Häuser hier in gutem Zustand, sehr wohl findet man hier Werbeagenturen und Architekturbüros, aber auch noch reichlich Tapezierer und auffallend viele Tischlereibetriebe. Nur zu essen gibt's hier nichts. Da ziehen der nahe Naschmarkt, die virile Margaretenstraße und die pulsierende Kettenbrückengasse offenbar alle entsprechende Energie ab.

Ganz viel Käse

Aber es gibt ja die Randbereiche und Schnittpunkte. Mit der Kettenbrückengasse etwa, wo im Mai Daniela Thaier-Pavel ein Käsegeschäft eröffnet hat, das den Namen Käseschatztruhe voll verdient: Das Angebot vor allem an Vorarlberger

  465 Wörter       2 Minuten
Bestellen Sie hier ein FALTER-Abo Ihrer Wahl inklusive Online-Zugang, um diesen sowie alle anderen FALTER-Artikel sofort im Volltext zu lesen.
Holen Sie sich hier Ihren Online-Zugang und lesen Sie diesen sowie alle anderen FALTER-Artikel sofort im Volltext.

Lesen Sie diesen Artikel in voller Länge mit Ihrem FALTER-Abo-Onlinezugang.

Passwort vergessen?
Bitte liken Sie den FALTER auf Facebook:

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

×

Anzeige

Anzeige