Diese Woche schlägt die Stunde der Lokalmatadore. Hingehen ist Bürgerpflicht

Lexikon | Vorschau: Tiz Schaffer | aus FALTER 48/14 vom 26.11.2014

Die Stunde der Lokalmatadoren? Einbildung? Keineswegs. In der Galerie Zwischenbilder im Grazer Sozialamt eröffnet am 26.11. um 18 Uhr die Ausstellung "EinBildung", die mit vielen lokalen Heroen und gebürtigen Steirern aufwartet. Als da wären etwa Georg & Gerald Hartwig, Anna Maria Jung, Andreas Leikauf, Clemens Luser, Edda Strobl & Helmut Kaplan (Tonto), Jörg Vogeltanz oder Franz Yang Mocnik. Und die sind damit beauftragt, eine "künstlerische Symbiose von Wort und Bild" herzustellen.

Die Literaturzeitschrift manuskripte ist wohl jener Lokalmatador mit der längsten Tradition. Es gibt sie seit ... also schon sehr lange. Nun präsentiert Herausgeber Alfred Kolleritsch (Foto) die neue Ausgabe, es ist die 206. Es lesen Günter Brus und Dietmar Krug. Und der Schauspieler Daniel Doujenis rezitiert Gedichte von Ilma Rakusa und Dragana Tripković. (Grazer Schauspielhaus, Do 19 Uhr).

Der Schauspieler Michael Ostrowski sucht jetzt auch die Universität heim. Am Dienstag um 17 Uhr heißt es im Hörsaal 10.11 in der Heinrichstraße 28: "Herr Ostrowski sucht die Ekstase und den Rausch". Im Rahmen einer Ringvorlesung zu diesem Thema wird der beliebte Volksschauspieler über menschliche Exzesse referieren.

Der Grazer Autor Mathias Grilj schreibt Bücher, in denen er anhand kleiner Geschichten große Betrachtungen zum Leben an sich anstellt. Das zumeist in formvollendeter Sprache. Am Mittwoch um 19 Uhr präsentiert er im Literaturhaus sein neues Werk "An Euch, für Euch: Reden zu Toten - Reden zur Kunst -Reden zu Festen". Der Band sammelt, genau, Reden und Essays aber auch "Erhellendes zur Rede selbst".


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