PUNSCH UND WIRKLICHKEIT

1000 Stände, bio, bobo, queer: Noch nie gab es in Wien so viele Weihnachtsmärkte wie heuer. Ein Überblick mit Empfehlungen plus ein paar Warnungen

Stadtleben | Marktbeobachtung: Christopher Wurmdobler | aus FALTER 48/14 vom 26.11.2014


Foto: © MAGMAG events & promotion GmbH

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Jammern hilft nichts, da müssen wir durch. Dem Hüttenwahnsinn, der seit dem Wochenende wieder weite Teile Wiens überzieht, mit Ironie zu begegnen, bringt nichts. Das Christkind hat uns eingekocht, Widerstand ist zwecklos, und wir ertappen uns sogar dabei, bestimmte Adventmärkte „heimelig“ zu finden. Mit klammen Fingern halten wir uns an Punschbechern in Form von Stiefelchen fest. Ah, Punsch, supergeil. Noch nie gab es in Wien so viele „Gelegenheitsmärkte“ zur Weihnachtszeit, laut Marktamt 23 an der Zahl – fast so viele wie Türchen im Adventkalender. Mehr als 1000 Marktstände sind es. Dazu kommen noch hunderte Bazare und Weihnachtsmärkte, die nur für ein paar Tage offen haben.

Wer sich schon dem Ganzen hingibt, sollte wissen, was wo zu erwarten ist. In spätestens vier Wochen ist der Budenzauber nämlich wieder vorbei.


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