Kunst Vernissagen

Gemälde, durch die man hindurchschauen kann

Lexikon | NS | aus FALTER 48/14 vom 26.11.2014

Ein Künstleratelier mit Gefängniszelle: Der US-Filmemacher und Komponist Tony Conrad hat seit Jahren einen solchen Raum des Freiheitsentzugs in seinem Studio stehen, den er jetzt als Installation in die Kunsthalle am Karlsplatz bringt. Der 1940 geborene Künstler hat mit seiner Arbeit "The Flicker" 1966 den strukturellen Film mitbegründet und war ein frühes Mitglied der experimentellen Band Theatre of Eternal Music. In der Glasbox am Karlsplatz werden auch Conrads "Paintings" zu sehen sein, bei denen es sich aber nicht um bemalte Leinwände, sondern um aufgehängte Glasplatten mit Guckloch handelt, die im Raum als Barrieren funktionieren. Außerdem wird in der Schau Sound zu hören sein, der in Verbindung mit einer Klangskulptur steht.

Kunsthalle Karlsplatz, Di 19.00; bis 8.3.


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