Erst Kunstuni, und was kommt dann?

Stadtleben | Protokolle: Orlando Süss | aus FALTER 48/14 vom 26.11.2014

Angewandte-Rektor Gerald Bast wünscht sich ein "Studium generale" in Österreich

Gerald Bast ist überraschenderweise Rechtswissenschaftler und seit dem Jahr 2000 Rektor der Universität für angewandte Kunst. Er erzählt vom Studium unter Sparzwang und über die Arbeit mit kreativen Menschen. Denn: Wenn die Kreativität kommt, dann kommt sie.

"Ich habe in Rechtswissenschaften promoviert, aber einen erheblichen Teil meiner Abende und Nächte während meines Studiums in Galerien und Jazzkellern verlebt, was mir jetzt zugutekommt. Davor habe ich etwa 20 Jahre lang im Wissenschaftsministerium gearbeitet. In meiner jetzigen Position kombiniere ich diese beiden Erfahrungen.

Natürlich sind wir kleiner als die Uni Wien, quasi familiärer, trotzdem haben wir 1700 Studierende, wovon ungefähr ein Drittel nicht aus Österreich kommt. Den Großteil meiner Zeit verbringe ich mit Kommunikation: mit Studierenden, Professoren, Partnern, der Politik. Bei uns hier ist es möglich, sehr direkt und unkompliziert


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