Franks Bilanz: acht Millionen Steuergeld für nichts

Das Team Stronach ist mit Kathrin Nachbaurs Rücktritt am Ende. Die Republik sponsert das Spektakel trotzdem mit Millionen

Politik | Abrechnung: Wolfgang Zwander | aus FALTER 48/14 vom 26.11.2014

Frank Stronach ist bei der vergangenen Nationalratswahl angetreten, um die Österreicher vor ihren Politikern zu retten. Die Parteien seien eine Katastrophe, tobte er im Wahlkampf im ORF: "Die Politiker nehmen das Geld der Bürger, um die Macht zu erhalten." Ganz anders er selbst: "Ich nehme mein eigenes Geld, um die Wahrheit zu erklären."

Viele Österreicher glaubten dem Magna-Gründer, er erhielt bei der Nationalratswahl im September 2013 immerhin 5,7 Prozent der gültigen Stimmen. Heute, 14 Monate später, lässt sich mit letzter Sicherheit sagen, dass dieses Vertrauen ins Team Stronach (TS) nicht gerechtfertigt war.

Die Bewegung des Selfmade-Millionärs ist mittlerweile nicht nur politisch bedeutungslos, sondern mit der Demission von Kathrin Nachbaur ist das TS endgültig implodiert. Die Juristin, die vergangene Woche ihren Austritt aus der Partei erklärte, allerdings Klubchefin bleiben will, war bislang Stronachs rechte Hand im politischen Tagesgeschäft. Sie galt als loyalste und


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