Musiktheater Kritiken

Super Heroes in einer Rock-Comedy at its best

Lexikon | HR | aus FALTER 48/14 vom 26.11.2014

Bei der Premiere hatte das vor allem junge Publikum die erhältlichen "Fanbags" mit Wasserpistole, Ratsche, Gummihandschuh, roter Lampe und Konfetti bereit, um diese bei der "Rocky Horror Show" punktgenau zu benutzen und die knappen deutschen Kommentare des Narrators der ansonsten dankenswerterweise englisch gesungenen und gespielten Show entsprechend der Tradition ("Boring!") zu stören. Die Band auf der Bühne und die Darsteller von Brad und Janet, Riff Raff, Magenta und Columbia, Rocky und Dr. Scott sind in Sam Buntrocks Inszenierung perfekt und Dr. Frank'n'furter darf sich in der Floorshow am Ende als "Star" im Schweinwerferlicht suhlen. Richard O'Brien gelang in den 70ern ein Manifest für Transgender-Toleranz und sexuelle Emanzipation. Ein Besuch des derzeit besten Musicals der Stadt kann wärmstens empfohlen werden.

Museumsquartier, Halle E, bis 14.12.


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