Fremdschenken

Diese Woche startet die Aktion "Hilfe, Geschenke!"- es gibt aber noch mehr Möglichkeiten, Gutes zu tun

Stadtleben | Geschenkberatung: Christopher Wurmdobler | aus FALTER 48/14 vom 26.11.2014

Geschenke nur für die Kinder." Mit diesem Prinzip versuchen immer mehr Menschen, dem Konsumwahnsinn vorm Fest zu begegnen. Für manche ist der Schenkstopp sicher auch eine Strategie, um ungewollte Präsente zu verhindern. Oder um sich selbst nicht überlegen zu müssen, was wem eine Freude macht. "Nur eine Kleinigkeit" bewahrt aber auch niemanden davor, Unbrauchbares auswickeln zu müssen.

Wieso nicht den Leuten Dinge schenken, die sie brauchen, sich aber nicht leisten können? Die Wiener Caritas gibt in den Wochen vor Weihnachten rund 4500 "Christkindlbriefe" aus, Wünsche von Erwachsenen und Kindern, die in Einrichtungen der Caritas betreut werden. Wer konkrete Wunschlisten abarbeiten möchte, holt sich bei der Caritas einen Brief, besorgt das entsprechende Geschenk und schickt oder bringt es hübsch verpackt an die entsprechende Verteiladresse.

Vor drei Jahren hat Sophie Pollak vom Modeladen We Bandits in der Theobaldgasse die Aktion "Adopt a Wish" erfunden, die ähnlich wie das Projekt


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