Pop Tipp

Angstmacher, die man nicht fürchten muss

Lexikon | aus FALTER 49/14 vom 03.12.2014

Menschen an Hand ihrer Band-T-Shirts zu beurteilen ist pubertär. Trägt ein Musiker auf seinen eigenen Pressefotos aber abwechselnd Leibchen von Angeschissen, einer längst verblichenen Hamburger Punkkapelle, und der Hip-Hop-Ikone A Tribe Called Quest, macht ihn das zumindest nicht unsympathisch. Der T-Shirt-Träger ist eines der vier Mitglieder der Wiener Band Phal:Angst, die zwar einen grimmigen Namen hat, vor der man sich aber nicht wirklich fürchten muss. In den ausladenden, gerne mehr als zehnminütigen Stücken ihres neuen Albums "Black Country" spielen Phal:Angst eine menschenfreundliche, bisweilen fast schwelgerisch schöne Form von Industrial. Quadratisch, praktisch, gut? Nein, elektronisch, atmosphärisch, interessant! GS Ernst-Kirchweger-Haus, Fr 21.00


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