Werner beinhart und grün

Der SK Rapid baut um und Manager Werner Kuhn verrät, wie und warum

Stadtleben | Bericht: Johann Skocek | aus FALTER 49/14 vom 03.12.2014

Jetzt ist es auch schon wieder 20 Jahre her, dass Rapid Mitte 1994 den Ausgleich anmeldete. Die Schulden betrugen 103 Millionen Schilling (7,5 Millionen Euro) und den 40-prozentigen Ausgleich zahlte damals der neue Sponsor Bank Austria. Die gehört inzwischen der UniCredit und hat Rapid längst die Freundschaft gekündigt. Mitte der 1990er-Jahre betrug das Jahresbudget des Fußballklubs 2,5 Millionen Euro; heute ist es zehn Mal so hoch. Auch die Schulden übrigens, denn die Rapid stellt bis Mitte 2016 in Hütteldorf um 54 Millionen Euro ein neues Stadion hin und hat dafür einen Kredit von 35 Millionen aufgenommen.

Werner Kuhn, 60, sanierte vor 20 Jahren als frischgefangter Rapid-Manager mit dem Vizepräsidenten Karlheinz Oertel den Klub, jetzt übergibt er "den Stab an Christoph Peschek". Der Wiener SPÖ-Funktionär wird auf Vorschlag Kuhns neuer Geschäftsführer.

Kuhn kümmert sich künftig um Rapids Lebensader: die Vermarktung des Stadions sowie der Medien- und Werberechte. "Wir haben


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