Kunst aus dem Pop-Art-Filter

Der Olympus Photography Playground will den Wienern in der ehemaligen Postzentrale die Kunst der Fotografie näherbringen

Feuilleton | Reportage: Hannah Schifko | aus FALTER 49/14 vom 03.12.2014

Was beim Lernen gilt, gilt auch beim Verkaufen. Je spielerischer etwas vermittelt wird, desto leichter gelangt es ins Gedächtnis. Ein Grundsatz, den auch die PR-Abteilung des nicht ganz so trendigen Kameraherstellers Olympus kennt. Anstatt die klassischen Werbekanäle zu bespielen, präsentiert Olympus seine neuen Kameramodelle nämlich in Form eines interaktiven Fotospielplatzes.

Der Photography Playground war bereits in Köln und Berlin und ist das begehbare Modell des Bedienungsmenüs einer Kamera; seit Ende November ist der auf zwei Etagen verteilte Spielplatz in der ehemaligen Postzentrale im ersten Bezirk geöffnet.

Das Konzept ist simpel: Der Besucher leiht sich beim Eingang eine Kamera, testet deren Funktionen bei sechs unterschiedlichen Stationen und nimmt die Fotos mit nach Hause. Damit niemand allein spielen muss, warten an jeder Ecke junge Frauen und Männer, die den Gästen die Handhabung erklären. Ob man das Selfie-Display schon kenne. Ob man nicht das Porträt-Objektiv ausprobieren


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