Nachgetragen Journal mehr oder weniger bedeutender urbaner Begebenheiten

Yale-Professor Pogge spricht in Wien über globale Gerechtigkeit

Politik | Benedikt Narodoslawsky | aus FALTER 49/14 vom 03.12.2014

Armut, Elend, Hunger, Krankheit - Thomas Pogge hat viele Feinde. Sein Kampf währt schon lange, seine Waffe ist sein Kopf. Es ist ein blutiges Schlachtfeld, auf dem die Armen verlieren und die Reichen gewinnen. Als "Massenmord" bezeichnete Pogge die aktuelle Weltordnung einmal. Seine Mission ist nichts weniger als eine bessere Welt.

Seit sechs Jahren unterrichtet der deutsche Philosophieprofessor an der amerikanischen Elite-Universität Yale, Forschungsschwerpunkte Gerechtigkeit und Gesundheit. Die Österreichische Forschungsstiftung für Internationale Entwicklung lotst den renommierten Wissenschaftler nun für einen Vortrag nach Wien. Die Konferenz "The Role of Fairness in International Resource Politics" behandelt ein daueraktuelles Thema: die Verteilung von Ressourcen und ihre Probleme -etwa Krieg, Umweltzerstörung, Leid.

Die Konferenz findet am 4. Dezember in englischer Sprache statt. Neben Pogge sprechen auch die Forscherin Kristina Dietz vom Lateinamerika-Institut der Freien Uni Berlin und die Rechts-und Wirtschaftsprofessorin Isabel Feichtner von der Frankfurter Goethe-Universität.

Mehr Infos zur Konferenz unter www.oefse.at, Anmeldungen unter offi ce@oefse.at


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