Kolumne Außenpolitik

Die Republikaner und Barack Obama: ein Frontalangriff

Falter & Meinung | Franz Kössler | aus FALTER 49/14 vom 03.12.2014

Nicht immer führt ein vernünftiger Zugang zur Weltpolitik auch zum Erfolg. Nach Bushs Interventionspolitik hat Präsident Obama die Rolle der USA als Weltpolizist zurückgenommen, die Truppen aus den Kriegen in Irak und Afghanistan abgezogen und der Versuchung neuer militärischer Abenteuer widerstanden. Die Welt ist dadurch nicht sicherer geworden, im Gegenteil.

Im Schatten von Obamas Misserfolgen melden sich die Scharfmacher zurück, die das Desaster ursprünglich verursacht haben: die Neokons, die aggressiv-konservativen Ideologen aus der Bush-Ära. Vizepräsident Dick Cheney, Verteidigungsminister Donald Rumsfeld, dessen Vize Paul Wolfowitz zählten dazu. Uneinsichtig beharren sie bis heute auf ihren eigenen folgenschweren Fehleinschätzungen. In der erfolgreichen republikanischen Kampagne für die jüngsten Kongresswahlen haben sie die Kritik an Obamas Außenpolitik bestimmt.

Mehrere ihrer Gefolgsleute haben wichtige Positionen errungen, aus denen sie die US-Außenpolitik mitprägen


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige