Kommentar Mastgeflügel

Gute Nachrichten: Nein zu noch mehr Federvieh in den Ställen


Gerlinde Pölsler
Falter & Meinung | aus FALTER 50/14 vom 10.12.2014

Verhandlungen zur Absicherung heimischer Geflügelmast gescheitert", sendeten Branchenvertreter am Donnerstag aus - was schlimm klingt, ist in Wahrheit eine gute Nachricht. Die neue Gesundheits- und Tierschutzministerin Sabine Oberhauser (SPÖ) hat nämlich Nein dazu gesagt, dass noch mehr Hühner und Puten auf einen Quadratmeter gestopft werden dürfen. Das hat das Ministerium bestätigt. Alle Achtung, das ist eine klare Ansage. Vorgänger Alois Stöger hatte sich nicht deklariert.

Alles andere als ein Nein Oberhausers wäre auch schlimm gewesen. Schon jetzt dürfen pro Quadratmeter 30 Kilo (!), also bis zu 20 Hühner stehen. Die Geflügelwirtschaft wollte das auf 36 Kilo anheben, bei den Puten wollte sie gar von 40 auf 60 Kilo gehen. Da stünden dann drei ausgewachsene Truthähne statt zwei. Die Branche verweist auf Wettbewerbsnachteile, weil andere Länder schon jetzt viel mehr erlauben: In Deutschland sind es bis zu 39 Kilo bei den Hühnern. Allerdings können sich auch in den heimischen

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