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"Hauptsoch is, mia bleibm net stehn!"

Lexikon | GS | aus FALTER 50/14 vom 10.12.2014

Der vor Jahrzehnten in Wien sesshaft gewordene Judenburger Musiker Klaus Tschabitzer betreibt seit der Jahrtausendwende ein Projekt namens Der Schwimmer, das als Solounternehmen ebenso funktioniert wie als Band. Gegenwärtig ist Der Schwimmer ein Quartett. In dieser Besetzung ist heuer nicht nur die beste der an guten Aufnahmen nicht ganz armen Schwimmer-Diskografie, sondern auch eine heimliche österreichische Platte des Jahres erschienen. Sie heißt "Schwoazzes Meer" und ist in kleiner Auflage beim Liebhaber-Label Early Morning Melody herausgekommen. Zu hören ist Songwriter-Blues mit poetischen Dialekttexten und Rabiat-Saxofon, reduziert arrangiert und atmosphärisch produziert. Wie singt Tschabitzer so schön: "Kana waas, wo mia grod san und wo ma gestern woan / Hauptsoch is, mia bleibm net stehn und dass ma weita foan."

Hundsturm, Mo 20.00 (Eintritt frei)


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