Azog und Smaug, diesmal echt ork

Wie Peter Jackson im letzten Teil der "Hobbit"-Trilogie seinen Ruf als Filmemacher verspielt

Feuilleton | Gemetzel: Michael Omasta | aus FALTER 50/14 vom 10.12.2014

Smaug faucht, Smaug spuckt, Smaug legt Esgaroth, das aussieht wie Klein-Venedig, in Schutt und Asche. Einzig nur Bard, der Bogenschütze, und sein nicht minder tapferer Bub stellen sich dem feuerspeienden Drachen, den die Zwerge von Erebor gegen sie aufgehetzt haben, in den Weg. Mit vereinten Kräften erlegen Vater und Sohn das Flugungeheuer mit der Stimme von Benedict Cumberbatch mit einem metallenen Pfahl.

Der letzte Teil der "Hobbit"-Trilogie beginnt mit einem Action-Präludium, wie man das von den James-Bond-Filmen her kennt. Es hat in der Regel eher wenig mit dem Rest der Handlung zu tun, ist mehr ein eigener Film im Film und oft genug leider auch das Beste am ganzen Kinoabend. So auch im vorliegenden Fall.

Eigentlich ist jedes Wort über diesen Film schon ein Wort zu viel. Sein Untertitel, "Die Schlacht der fünf Heere", sagt bereits alles, und selbst das Presseheft kapituliert vor der absoluten Inhaltsleere des Multi-Millionen-Dollar-Spektakels: Auf exakt 16 Zeilen wird der Plot kurz


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