Ich gegen mich

Tänzerin Steffi Jöris erkundet die Gefühlswelt der Pubertät im Dschungel Wien

Stadtleben | Theaterbesuch: Uschi Sorz | aus FALTER 51/14 vom 17.12.2014

Eigentlich hört die Pubertät nie ganz auf", sagt die ältere Dame beim Publikumsgespräch im Dschungel Wien. "Im Leben gibt's ja immer wieder Momente der Unsicherheit, in denen man sich hilf- und orientierungslos fühlt, weil einen die Emotionen überschwemmen." Diese Gefühle stehen im Mittelpunkt von Steffi Jöris' Pubertätsstück "Ich gegen mich", das hier mit dem Publikum diskutiert wird.

Obwohl die Zielgruppe des Tanzsolos Zwölf-bis 15-Jährige sind, bewegt es auch Erwachsene. Vielleicht weil es an die Grundfesten der Identität geht, darum, seine persönliche Wahrheit zu finden und seinen Platz im Leben zu erobern. Und weil all das keine fixen Größen sind, kann es jederzeit ins Wanken kommen und eine Neujustierung erfordern. Damit konfrontiert das Thema Pubertät nicht nur im echten Leben, sondern auch in der künstlerischen Auseinandersetzung.

Neben ihrer Performance zeichnet Jöris, Ensemblemitglied des Kinderund Jugendtheaterhauses im Museumsquartier, auch für Konzept, Inszenierung


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