7 Sachen, die Sie über CHRISTBÄUME eventuell nicht wussten

Stadtleben | aus FALTER 51/14 vom 17.12.2014

Seit wann gibt es eigentlich den Brauch, Christbäume aufzustellen?

Die älteste schriftliche Erwähnung eines Weihnachtsbaums stammt aus dem Jahr 1527 aus einer Akte der Mainzer Herrscher.

Und woher kommt der Brauch?

Zwar wurden seit vielen Jahrhunderten und in vielen Kulturen Bäume als Zeichen der Lebenskraft und Hoffnung geschmückt, doch der weihnachtliche Brauch stammt aus Deutschland.

Wurden immer schon Tannen und Fichten als Christbäume verwendet?

Tannen waren einst in Mitteleuropa selten, weshalb sie sich zunächst nur die Reichen leisten konnten. Die Unterschicht schmückte Zweige und anderes Grünzeug. Erst als ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts Tannen- und Fichtenwälder angelegt wurden, gab es Christbäume für alle.

Wie hält man die Bäume lange frisch?

Um die umgeschnittenen Bäume vor dem Austrocknen zu schützen, sollte man nicht zu stark heizen und sie mit zwei bis drei Litern Wasser pro Tag versorgen.

Wie viele Christbäume werden allweihnachtlich in Österreich aufgestellt?

Etwa 2,5 Millionen.

Und woher kommen die Bäume?

Rund 85 Prozent stammen aus heimischen Forsten, vor allem aus Niederösterreich und der Steiermark. Die importierten kommen überwiegend aus Dänemark und dem Kaukasus.

Was sind Biochristbäume?

Das sind Bäume, die wie im biologischen Landbau ohne giftige Herbizide produziert werden. Offizielles Kennzeichen gibt es derzeit noch keines, aber wenn der Bauer ein Biozertifikat hat, ist auch der Baum bio.


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