Mehr davon: New Stadtgasthaus

Stadtleben | aus FALTER 51/14 vom 17.12.2014

Es war einmal, da war die Innenstadt grau und öde, das Szenebeisl, das coole Café, der Designer-Asiate und die Sushi-Bar waren noch nicht erfunden. Aber auch damals gingen die Leute schon essen, und zwar gar nicht so selten, gar nicht so ungern. Und sie gingen auch damals schon in die Innenstadt essen, gerne in Stadtgasthäuser, die, je nachdem, zwischen basisdemokratisch und großbürgerlich oszillierten, reichlich Tische hatten, gut zubereitete österreichische Küche in nicht zu kleinen Portionen servierten und das Bier ordentlich zapften. Eine Lokalkategorie, die in den vergangenen 30 Jahren fast völlig verschwand, nun aber wieder einen Aufschwung zu erleben scheint.

Huth Stadtgasthaus Die -bis zum Figlmüller am Lugeck - jüngste Wiederauferstehung des Prinzips Stadtgasthaus: Der ehemalige Stadtkrug (mittelalterliches Gewölbe, Lambris aus den 1930er-Jahren, denkmalgeschützt) war in den vergangenen 20 Jahren so einiges, seit Februar dieses Jahres ist es endlich ein Lokal, das hier


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