"Wir werden nicht überleben"

Der österreichische Filmemacher Joerg Burger reiste zu Orten, an denen das Universum erforscht wird. "Focus on Infinity" ist ein außergewöhnlicher Reisefilm, dessen abenteuerliche Produktion Burger hier schildert

Feuilleton | Protokoll: Michael Pekler | aus FALTER 51/14 vom 17.12.2014

Der österreichische Dokumentarfilmemacher Joerg Burger ist für "Focus on Infinity" durch die halbe Welt gereist, um Orte und Menschen zu besuchen, die mit der Erforschung des Universums verbunden sind. Die Schauplätze erweisen sich dabei als ebenso bizarr wie die Antworten der renommierten Astrophysiker auf die Fragen nach der Unendlichkeit und nach dem Sinn des menschlichen Daseins. "Focus on Infinity" ist ein außergewöhnlicher Reisefilm, der sich für seine Bilder das nimmt, wovon er erzählt: Zeit. Dass Burger in dem Gespräch, das wir hier in Protokollform wiedergeben, von "ein paar läppischen Bildern" spricht, für die er zehntausende Kilometer gereist ist, zeugt von ehrlicher, aber unnötiger Bescheidenheit.

Das Universum muss man sich als Parallelwelt vorstellen. Während wir hier miteinander Kaffee trinken, gibt es eine andere Realität, die wir überhaupt nicht verstehen können, weil sie für unsere Vorstellungskraft viel zu komplex ist. Wir können diese Vorgänge, die sich


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