Unser Mann an der Ostfront

Christian Wehrschütz galt lange als Sonderling. Nun wird er für seine Ukraine-Berichterstattung gefeiert

Medien | Porträt: Wolfgang Zwander | aus FALTER 51/14 vom 17.12.2014


Foto: Heribert Corn

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Die Krise in der Ukraine kennt viele Verlierer und nur ganz wenige Gewinner. Einer, der von diesem Konflikt profitiert hat, ist Christian Wehrschütz. Der ORF-Journalist war bis vor einem Jahr bestenfalls als skurrile Figur bekannt. Als rechter, einst FPÖ-naher Exot, mit einer Vorliebe für schrille Sakkos, den Journalistenkollegen öffentlich diskreditierten und 1999 als Korrespondenten ins Milošević-Belgrad abschoben.

Als Wehrschütz 2011 bei der Wahl zum ORF-Chef gegen den amtierenden Alexander Wrabetz antrat, wurde das am Küniglberg als Scherz zur Kenntnis genommen. Mehr nicht.


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