Papierene Tiere

Endlich hat Wien wieder ein Produkt, das man weltweit liebt: Mostlikely Animals

Stadtleben | Hommage: Christopher Wurmdobler | aus FALTER 52/14 vom 24.12.2014

Das ist ja nur gebastelt!, mag sich manch ein Besucher der Vienna Design Week 2012 gedacht haben, als sich im Hernalser Etablissement Gschwandner, damals Zentrale des Festivals, ein Ungetüm aus Papier durch den großen Saal wand. Dazu gab es lustige Lampenschirme in Form von weißen Tierköpfen, die aussahen, als seien sie gerade frisch aus dem 3D-Drucker geschlüpft.

Mostlikely Animals heißt das Produkt, das damals der Öffentlichkeit vorgestellt wurde und das seither einen Siegeszug durch die Welt gemacht hat: Jeder mag die Viecher aus Papier, und Wien hat damit endlich einmal wieder so etwas wie ein identitätsstiftendes Produkt, das man überall gleich erkennt. Zumindest sind die Mostlikely Animals auf dem besten Wege dorthin. Zürich hat die Freitag-Tasche, Hamburg den Seemannsanker und Paris den Eiffelturm - wir haben Tiere aus Papier, wie schön!

Wolfgang List, Kurt Mühlbauer, Maik Perfahl, Mark Neuner und Robert Schwarz heißen die fünf Herren aus Wien, die für Mostlikely Architektur,


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