Dostojewski in der Breitenfurter Straße

Wiedersehen macht Freude: Der neue Schauspieldirektor der Wiener Festwochen setzt in seinem Programm auf Kontinuität

Feuilleton | VORSCHAU: WOLFGANG KRALICEK | aus FALTER 52/14 vom 24.12.2014

Dass nächstes Jahr der Song Contest in der Stadt ist, wirkt sich auch auf das Programm der Wiener Festwochen aus: Die traditionelle Eröffnungsfeier auf dem Rathausplatz fällt 2015 aus.

Das ist für Festwochen-Fans kein großes Malheur, weil das Rathausplatzkonzert mit dem restlichen Festivalprogramm ohnedies stets herzlich wenig zu tun hatte. Außerdem wurde Ersatz gefunden: Das Sommernachtskonzert der Wiener Philharmoniker vor dem Schloss Schönbrunn gilt diesmal zugleich als Festwochen-Eröffnung.

Drei Dutzend Programmpunkte haben die zweiten von Markus Hinterhäuser verantworteten Festwochen im Angebot; darunter vier Musiktheaterarbeiten, ein paar Installationen und Filmprogramme sowie rund 30 Theaterproduktionen. Das spannendste Musiktheaterprojekt ist Béla Bartóks "Herzog Blaubarts Burg" in einer Neuinszenierung von Andrea Breth, in der die kurze Oper um einen zweiten Teil namens "Geistervariationen" (nach dem Klavierstück von Robert Schumann) ergänzt wird. Das Bühnenbild gestaltet


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