Auch das noch: ein Skirennen im Kino!

Starke Teilzeiten, aber auch viele Fahrfehler: ein Dokumentarfilm über die "Streif"

Stadtleben | Skifilmkritik: Wolfgang Kralicek | aus FALTER 52/14 vom 24.12.2014

Auch Menschen, denen Skirennen hinten vorbeigehen, können sich der Faszination "Streif" nicht ganz entziehen. Die Herrenabfahrt vom Kitzbüheler Hahnenkamm ist nicht irgendein Skirennen, sondern das spektakulärste, glamouröseste und auch gefährlichste Rennen der Saison. Streckenabschnitte wie die "Mausefalle" oder die "Hausbergkante" gehören in Österreich zum Allgemeinwissen.

Dennoch erscheint ein Kinofilm über ein Skirennen übertrieben. Überträgt der ORF nicht ohnedies stundenlang sämtliche Weltcup-Rennen live, samt ausführlicher Vor-,Zwischenund Nachberichterstattung?

Stimmt, aber genau darin liegt auch die Chance eines Films wie "Streif - One Hell of a Ride". Die entscheidende Frage ist, ob es ihm gelingt, über die Fernsehbilder hinauszukommen. Antwort: zum Teil.

Die Dynamik eines Skirennens lässt sich grundsätzlich schwer einfangen; hier bekommt man zumindest eine Vorstellung vom Irrsinn namens "Streif". Auch wer das Rennen im Fernsehen schon x-mal gesehen hat, wird es im


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