Mehr davon: Essen in der Fabrik

Stadtleben | aus FALTER 52/14 vom 24.12.2014

Lokale in Fabrikshallen, das ist seit den 1980ern ja so ziemlich der Inbegriff der Urbanisierung, der Schaffung öffentlichen Erlebnisraums. Man hat da so Bilder vor Augen von Barcelona, Berlin und Brooklyn, nur in Wien fällt einem wenig ein. Woran das liegen mag? Sicher auch ein bisschen an der Trägheit der Immobilienentwickler, an den hohen Auflagen für Gastronomie beziehungsweise daran, dass in Wien ohne Behördenweg halt irgendwie kaum was möglich ist. Immerhin, hier wird Essen erzeugt:

Statt-Beisl im Wuk Lokomotivfabrik aus der Mitte des 19. Jahrhunderts, ab 1981 unabhängiges Kulturzentrum. Das Statt-Beisl gibt es so ziemlich seit Anfang des Projekts, veganes und vegetarisches Essen haben hier seit jeher Stellenwert, die Karte könnte man allerdings als ein bisschen retro bezeichnen.

9., Währinger Str. 59, Tel. 01/408 72 24, Mo-Fr 11.30-2, Sa, So 17-2 Uhr, www.statt-beisl.at

Gaststätte zur Fabrik Riesengroße ehemalige Wäschefabrik Taussig, die 1990 zum Büro-und Atelierkomplex


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