7 Sachen, die Sie über DEN JAHRESWECHSEL eventuell nicht wussten

Stadtleben | aus FALTER 52/14 vom 24.12.2014

Silvester ist doch der 31. Dezember?

Nicht unbedingt. Das Datum hängt nämlich vom jeweiligen Kalender ab. So wird etwa der heute weltweit verbreitete Gregorianische Kalender nach dem Sonnenlauf berechnet. Der Neujahrstag in Ostasien orientiert sich am Lunisolarjahr und im Islam wird ein reiner Mondkalender verwendet.

Und was bedeutet das?

Ganz einfach: Dass in vielen asiatischen und muslimischen Ländern der Jahreswechsel eben nicht am 31. Dezember gefeiert wird, sondern oft erst im Frühjahr.

Warum gelten Rauchfangkehrer, Schweine und Hufeisen als Glücksbringer?

Hufeisen, Rauchfangkehrer und Schweine galten seit jeher als nützlich und kostbar. Also: Glücksbringer.

Und was hat es mit dem vierblättrigen Kleeblatt auf sich?

Weil vierblättrige Mutanten selten sind, braucht es Glück sie zu finden. Gezüchtete hingegen sollen Pech anziehen. Eine Legende gibt es auch noch dazu: Angeblich hat Eva bei der Vertreibung aus dem Paradies ein vierblättriges Kleeblatt mitgenommen - ein Stück vom Paradies also.

Woher stammt der Brauch des Bleigießens?

Das Bleigießen und anschließende orakeln geht auf die alten Römer zurück.

Und welchen Sinn haben Feuerwerke?

Kracher und Raketen sollten einst im animistischen Glauben böse Geister vertreiben. Heute sollen sie einem das Geld aus der Tasche ziehen.

Warum heißt Neujahr Silvester?

Weil der Jahreswechsel 1582 auf den Todestag von Papst Silvester verlegt wurde.


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