Der Unerschrockene

News-Aufdecker Kurt Kuch ist unser Journalist des Jahres. Er versöhnt Boulevard und Qualitätsjournalismus

Medien | HAUSBESUCH: FLORIAN KLENK | aus FALTER 52/14 vom 24.12.2014


Foto: Kurt Kuch

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Wie es ihm geht? Kurt Kuch schüttelt ein Medikamentenschachterl: “14 Tabletten in der Früh, nur zweieinhalb zu Mittag, sechs Stück am Abend und zwei in der Nacht.”

Dazu kommen derzeit “drei Spritzerln, zwei Safterln und Tropfen gegen den Mundpilz”. Die Beine sind schon ganz blutunterlaufen “von der ständigen Reinstecherei”, die Leber schmerzt wegen des Tumors. Er erhält Schmerztherapie “mit Infiltrationsinjektionen in den Rücken”, und kürzlich sind ihm Ärzte dann auch noch mit einer kleinen Kamera in den Hals gefahren, weil er sich an Bröserln verschluckt hat. “Eine Schlucklähmung”, sagt Kuch und schiebt die mit Himbeermarmelade gefüllten warmen Golatschen rüber. Die kann er jetzt nicht essen. Essen braucht Konzentration, aber er will plaudern und lachen.


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