Nur Kicken ist beliebter

Kurz vor Kitz: In Österreich wird mehr mit Sport geworben als mit Kultur


BERICHT: JOHANN SKOCEK
Stadtleben | aus FALTER 03/15 vom 14.01.2015

Mit einem Vorurteil räumt Veit Wolff gleich zu Beginn des Gesprächs auf: Österreich sei keine Kulturnation, sondern eine Sportnation, sagt er. Zumindest, was die im jeweiligen Sektor aufgewendeten Sponsormittel betrifft.

Veit Wolff ist Abteilungsleiter für Deutschland und Österreich bei Repucom, dem Weltmarktführer in der Sportmarketingforschung und -beratung. Er half dem SK Rapid, die Marketingstrategie für das neue Allianz-Stadion zu erstellen. Immerhin räumt er ein: "Werbung mit Kultur nimmt in Österreich einen höheren Stellenwert ein als in anderen Ländern in Europa."

2014 belief sich das von Repucom geschätzte Sportsponsoringvolumen auf dem europäischen Markt inklusive TV-Lizenzen und Merchandising auf 43 Milliarden Euro. In Österreich wurde der Sport mit 600 Millionen Euro gesponsert. Laut der Repucom-Untersuchung gehen 93 Prozent der Unternehmen in den Sport, 63 Prozent in die Kultur; Mehrfachnennungen waren möglich. Der Zweck der Übung ist, den Firmennamen mit Sporthelden

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