Ein symbolischer Akt eines streitbaren Islam-Vertreters

Politik | FLORIAN KLENK | aus FALTER 03/15 vom 14.01.2015

Kurz nachdem die ersten toten Journalisten zu beklagen waren, versammelten sich Hunderte vor der französischen Botschaft. Darunter auch Omar Al-Rawi, der Integrationsbeauftragte der Islamischen Glaubensgemeinschaft und SPÖ-Gemeinderat.

Dass Al-Rawi das "Je suis Charlie"-Schild in die Hand nahm -und damit seine Solidarität mit den Karikaturisten demonstrierte -, ist ein symbolischer Akt. Man wird ihn und seine Mitstreiter künftig daran messen.

Denn immer wieder stritt sich Al-Rawi mit Islamkritikern, wenn diese seiner Meinung nach zu weit gingen. Er forderte kürzlich, gegen einen islamkritischen Kommentar mit dem Strafgesetz vorzugehen, und er schweigt -öffentlich -leider immer noch zu den antisemitischen Ausfällen des Wiener Vorzeige-Imams Adnan Ibrahim. Al-Rawi aber sagt nun, er habe es satt, wie diese Terroristen den Islam beschädigen und wie manche Jugendliche davon fasziniert seien. Was aber folgt nun daraus? F


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige