Basics Grundkurs Kochen (279)

Der Winter ist die Zeit des Fen- chels, alles andere ist Zen

Stadtleben | CW | aus FALTER 03/15 vom 14.01.2015

Fenchel ist in aller Munde. Zumindest behaupten das die Mitglieder der "Brotherhood of Fennel" (BoF), die bei jeder sich bietenden Gelegenheit der tollen Knolle huldigen. Winterzeit ist jedenfalls Fenchelzeit, das Gemüse gilt als gesund, ihm wird eine beruhigende Wirkung nachgesagt, er ist krampflösend und wer sich erst einmal an den eigenwilligen Geschmack gewöhnt hat, wird auch Fenchel-Rohkost zu schätzen wissen.

Fenchelsalat ist nämlich überhaupt das Allerbeste. Mit einer Portion lässt sich das fettigste Macaroni&Cheese-Gericht argumentieren. Dazu kommt: Die Zubereitung ist wirklich denkbar einfach. Alles, was man dazu braucht, ist (pro Person) eine Fenchelknolle, ein scharfes Messer, etwas Salz und Essig.

Der Fenchel sollte allerdings knackig frisch sein, zumindest aber gut gelagert. Falls auf der äußersten Schicht ein paar braune Stellen zu sehen sind, schneiden wir diese großzügig weg. Ebenso den Stielansatz. Dann halbieren wir die Knolle und schneiden vom Stielansatz her superfeine Scheibchen, die zu Spänen zerfallen werden. Der Wurzelansatz bleibt übrig und landet in der Biotonne.

Die Fenchelspäne salzen wir vorsichtig und geben der Frische halber ein paar Spritzer Essig (Zitrone oder Verjus sind auch okay) drüber, mischen alles und -tadah! - fertig. Wie man Fenchel kocht, verrät Ihnen BoF in den kommenden Wochen ganz bestimmt auch noch.

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