Kommentar des Chefredakteurs

Wir brauchen ein antiislamistisches Bündnis. Auch zum Schutz der Muslime


LEITARTIKEL: FLORIAN KLENK
Falter & Meinung | aus FALTER 04/15 vom 21.01.2015

Zeiten des Terrors, Zeiten der Angst. Diese Bilder gehen nicht aus dem Kopf: die Blutlacke in der Charlie Hebdo-Redaktion. Der zuckende Polizist. Die toten Juden. Am Handy, auf Facebook, via Twitter: Immer wieder tauchen die Fotos auf. Verschärft werden sie von den letzten Barbareien des globalen Dschihad: Ein Schwuler wird vom Dach geworfen. Ein Bub schießt einem "Ungläubigen" ins Genick.

Der Terror besetzt längst die Wohnzimmercouch. Anders als die folternden Staatenlenker, denen wir in Wiener "Dialogzentren" die blutige Hand schütteln, dokumentieren die Terroristen ihre Taten für jedermann.

Jeden Tag kommt jetzt eine Polizeistreife in die Redaktion -und wir hoffen, es ist nur eine wohlmeinende Geste der Innenministerin. "Alles okay?", fragen die Uniformierten. "Ja, alles okay", winken wir ab, was soll schon sein? Eine junge, aufstrebende Islam-Funktionärin twittert doch, es gebe keine islamistische Unterwanderung der muslimischen Community. Und die Mahner in dieser Stadt, etwa der

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