Heidi List Sexkolumne. Aufklärung für Zeitgenossen

Studie

Falter & Meinung | aus FALTER 05/15 vom 28.01.2015

Laut einer Studie schläft man im Februar am schlechtesten. Glaube ich sofort. Das sind die Nächte, in denen man noch komplett geplättet ist von den Weihnachtsstrapazen und dem drauffolgenden brutalen Jännereinstieg, der einen beinhart alles erledigen hat lassen, was man im Dezember lässig ins neue Jahr verschoben hat. Keine Ahnung, warum man im Advent glaubt, nach Silvester wäre man eine ausgeruhte, effiziente Person. Man liegt also leicht burnoutig im Bett herum und hasst einerseits die, die man im Vorjahr war, während man versucht, nicht daran zu denken, dass einen die Haut dauernd juckt von der bereits Monate andauernden Zentralheizungsausdörrung.

Die Studie besagt des weiteren, dass Sex sehr gut Abhilfe schafft bei diesen Schlafstörungen. Was, wenn man aber ein deprimiertes Gürteltier und grad nicht sexy ist? Jemand hat mir erzählt, sie und ihre Partnerin würden in der Jahreszeit im Bikini im überheizten Schlafzimmer miteinander ins Bett gehen, damit sie das Gefühl hätten, es wäre Sommer und sie wären einander Urlaubsflirt. Äh. Da kratz ich mich dann doch lieber an meinem Nebengürteltier auf.


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