Vermessung der Männerwelt

Der Onlinehändler Outfittery zieht Männer an. Vorher scannt er sie noch

Stadtleben | REPORTAGE: CHRISTOPHER WURMDOBLER | aus FALTER 05/15 vom 28.01.2015

Die Sache sei selbsterklärend und, nein, man müsse sich nicht komplett ausziehen, sagt Alexander Keil. Keil ist Manager beim Berliner Online-Männermodegeschäft Outfittery und als solcher zuständig für die Schweiz und Österreich. Zuständig ist er gerade auch für den Männer-Scanner, eine weiße Box mit Kleiderständer, Bodyscanner und Touchscreen, deren Schiebetür er jetzt schließt. "Machen Sie mal", ruft Herr Keil von außen.

Seit zweieinhalb Jahren gibt es das Online-Versandhaus Outfittery und das Unternehmen wächst beständig. Der Unterschied zu Internetgeschäften wie Zalando und so weiter ist vor allem der, dass die Kunden - derzeit nutzen 100.000 Männer regelmäßig die Outfittery -von 70 sogenannten Style-Expertinnen beraten werden, die typgerecht und individuell Kleiderboxen mit kompletten Outfits zusammenstellen. Der Kunde behält das, was ihm gefällt, den Rest schickt er zurück.

Jetzt also wollen die Outfitter ihre Kunden noch besser kennenlernen. Geplant ist, den


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