Die Menschheit ist ein Germknödel

Ein paar Gedanken zur Analogie von hypertrophen Wesen nebst zwei Rezepten

Stadtleben | Gerichtsbericht: Werner Meisinger | aus FALTER 06/15 vom 04.02.2015

In der letzten Folge dieses kulinarischen Aufklärungsprozesses (Falter 52/14) durfte zur Kenntnis gebracht werden, dass die Erde ein Speckknödel war. Im weiteren Verlauf des Gedankenüberflusses können wir im Wesen der Menschheit das Prinzip des Germknödels erkennen. Man beachte die zahlreichen Übereinstimmungen.

Bei dieser wie jenem handelt es sich um biologische Konstruktionen mit enormem Wachstumspotenzial. Das Wachstum ist allerdings an ein spezielles Milieu gebunden.

Für eine gedeihliche Entwicklung braucht es der Knödelteig wie die Menschheit konfliktfrei und lauwarm. Im Kühlschrank wird nur kalter Germteig überleben können, der aber nicht für Knödel taugt, sondern gut für Strudel ist. Analog dazu ist das Bevölkerungswachstum der klimatisch benachteiligten Labrador-Indianer unterdurchschnittlich. Ob sie kalten Germteig kennen, entzieht sich der Kenntnis des Verfassers. Wahrscheinlich haben sie es mehr mit dem Schmalzgebackenen.

Weiters ist der für das Schicksal der Menschheit


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