The girls next door

Burschen müssen draußen bleiben: das Mädchencafé "flash" in Neubau

Stadtleben | Cafébesuch: Julia Seidl | aus FALTER 06/15 vom 04.02.2015

Der Eingangsbereich besteht aus einer Theke, auf der Schüsseln mit Obst zur freien Entnahme stehen. Daneben befinden sich in einem Regal verschiedene Süßigkeiten, die einzeln zu Centpreisen verkauft werden. Und in der Küche steht Magdalena Mangl. Sie ist die Leiterin des Cafés flash, das ausschließlich für Mädchen und junge Frauen geöffnet hat. Den Treffpunkt für Mädchen und junge Frauen zwischen zehn und 21 gibt es seit vier Jahren. Das Café wurde von den Besucherinnen mitgestaltet und ist eine burschenfreie Zone. Im Gemeinschaftsraum wird gebastelt, gemalt oder gegessen.

"Wenn Kinder miteinander spielen, sind es die lauteren, die einen Raum für sich beanspruchen. Und das sind meistens die Burschen", erklärt Mangl. "Wir wollen den Mädchen einen Bereich bieten, in dem sie unter sich sind." Täglich kommen bis zu 20 Kinder und Jugendliche in das Lokal.

Eine offizielle Aufsichtspflicht vonseiten der Betreuerinnen, die alle ausgebildete Ersthelfer sind, gibt es nicht. Theoretisch


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