Ein kleines Internetmedium sammelt Geld für Print

Sofia Khomenko leitet Mokant, ein feines Magazin im Internet. Jetzt setzen die Journalisten auf Crowdfunding für ein Print-Heft

Medien | Bericht: Joseph Gepp | aus FALTER 06/15 vom 04.02.2015

Er sei nah dran an den Nutzern, sagt Sofia Khomenko. Er sei transparent, aktuell, und mit ihm ließen sich zahlreiche Querverbindungen herstellen. Der Onlinejournalismus habe schon ziemliche Vorteile.

Dennoch will Khomenkos kleines, feines Webmagazin jetzt aufs Papier expandieren. Mokant - ein alter Ausdruck für "spöttisch" - heißt das Internetmedium, das die gebürtige Russin, 25 Jahre, studierte Publizistin in Wien, seit drei Jahren leitet. Rund 25 junge Leute zwischen 17 und 33 formen dort die Redaktion, die in den vergangenen Jahren schon einige Journalistenpreise eingeheimst hat.

Die Nachwuchsjournalisten führen Interviews, zum Beispiel mit dem Team-Stronach-Politiker Robert Lugar und der russischen Politpunkband Pussy Riot. Oder sie recherchieren, warum der kleine Schwendermarkt im 15. Bezirk derart absandelt. Oder sie telefonieren der Staatsanwaltschaft hinterher, warum bei der Sperre brandgefährlicher Neonazi-Sites nichts weitergeht.

All das soll es bald - in vierteljährlichen


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