7 Sachen, die Sie über den FLEXITY eventuell nicht wussten

Stadtleben | aus FALTER 06/15 vom 04.02.2015

Flexi-was? Ist das ein neuer In-Club?

Nö, Flexity heißt die neue Straßenbahn, die ab 2018 durch Wien rollen wird.

Flexity statt Ulf? Klingt irgendwie nach dem Ende einer Ära.

So könnte man es nennen: Mit dem Großauftrag von mindestens 119 Flexity-Niederflurstraßenbahnen an den kanadischen Marktführer bei Schienenfahrzeugen Bombardier haben sich die Wiener Linien von ihrem bisherigen Produzenten Siemens getrennt.

Warum das?

Weil laut Kontrollamtsbericht zeitweise fast ein Viertel der Siemens-Ulfs wegen Mängeln nicht einsatzbereit waren und es auch bei der Garantie Probleme gab.

Und was hat der Flexity, was Ulf nicht hatte?

Mehr Platz. Also mehr Raum für Rollstuhlfahrer, Kinderwagen und Passagiere.

Sonst noch was?

Ja, der Flexity ist eine richtige Hightech-Bim: Klimaanlage und Videoüberwachung, eh klar, aber auch mit Infoscreens, über die die nächsten Haltestellen, Umsteigemöglichkeiten und Abfahrtszeiten flimmern werden. Und der Clou: Leute, die weniger mobil sind, können per Handy den Halteknopf drücken.

Und wie sieht's in Sachen Umweltfreundlichkeit aus?

Ganz gut: Der Flexity wird ausschließlich LED-beleuchtet und ist nach Ablauf seiner Zeit recyclebar.

Und was kostet der Spaß?

Rund 562 Millionen Euro inklusive 24-jährigen Wartungsvertrags. Auch garantiert Bombardier eine besondere Ausfallresistenz. Mal sehen.


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