Nachgetragen Journal mehr oder weniger bedeutender urbaner Begebenheiten

Symposion Dürnstein: Auf der Suche nach neuen Gesellschaftsentwürfen

Politik | BENEDIKT NARODOSLAWSKY | aus FALTER 07/15 vom 11.02.2015

Er studierte bei Theodor Adorno und Max Horkheimer in Frankfurt, schrieb über Kant und Marx und gilt heute selbst als einer der wichtigsten Philosophen im deutschsprachigen Raum: Oskar Negt. Nächste Woche eröffnet der emeritierte Sozialwissenschaftler das Symposion Dürnstein, das sich heuer dem Thema "Glücksbilder. Die Wirklichkeit der Utopien" widmet. Negts Vortrag kommt passend zum 20-jährigen Jubiläum des österreichischen EU-Beitritts; er spricht über den europäischen Einigungsprozess und über Wirklichkeit und Utopien in der globalen Welt.

In Zeiten der Krisen und Umbrüche will die dreitägige Konferenz im Stift Dürnstein den Fokus auf alternative Gesellschaftsentwürfe und ihre mögliche Umsetzung ins Blickfeld rücken. Die Bandbreite der Themen ist groß. Zwei Höhepunkte: Religionswissenschaftlerin Melanie Johnson-DeBaufre aus den USA erklärt, welche Antworten die Geschichte des Christentums auf heutige soziale Fragen der Globalisierung gibt. Der deutsche Technikphilosoph Bernhard Irrgang trägt über das Spannungsfeld Maschinengläubigkeit und Ethik vor.

Symposion Dürnstein, 19.-21.2., 1., Stift Dürnstein. Weitere Informationen unter der Seite http://symposionduernstein.at


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