7 Sachen, die Sie über (BIO-)ÄPFEL eventuell nicht wussten

Stadtleben | aus FALTER 07/15 vom 11.02.2015

Äpfel haben im Winter Saison, aber die wurden doch schon längst geerntet?

Klar, in Österreich zumindest ist im Spätsommer und Herbst Apfelernte.

Aber wie kommt es, dass die Äpfel aus Österreich trotzdem so frisch und knackig sind?

Das liegt daran, dass die Äpfel in den Lagerhäusern in einen Winterschlaf versetzt wurden.

Schlafende Äpfel, was soll denn das schon wieder sein?

So ein Apfel ist auch nach der Ernte ein lebendes Produkt, er verlangsamt nur seinen Stoffwechsel. Die Äpfel landen gleich nach der Ernte in sogenannten CA-Lagern (CA steht für "Controlled Atmosphere"). Durch den niedrigen Gehalt an Sauerstoff in den Kühlzellen und Temperaturen zwischen 1,5 und drei Grad wird die "Atmung" der Äpfel reduziert. Dadurch bleiben sie knackig-frisch.

Wie hat man denn früher Äpfel gelagert?

Früher hat man gewartet, bis die Äpfel den Sauerstoff selbst veratmet haben, und hat dann den erhöhten CO2 Gehalt mit Aktivkohlefiltern aus der Lagerraumluft herausgefiltert.

Welche sind denn die beliebtesten Apfelsorten hierzulande?

Laut AMA und für den Biobereich sind das die Sorten Topaz, Gala, Braeburn, Golden Delicious und Elstar.

Wo kommen die meisten Äpfel her?

Hauptanbaugebiete der heimischen Bioäpfel sind die Steiermark und Niederösterreich; 14.890 Tonnen wurden 2014 geerntet; knapp die Hälfte geht in den Export.

Sind wir Bioapfel-Weltmeister?

Fast: Nach Südtirol ist Österreich der zweitgrößte Exporteur von Bioäpfeln in Europa.


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