Gloriette Superski

Ein Parallelslalom in Schönbrunn 2016 würde zur Materialschlacht für rund zehn Millionen Euro aufwärts. Ein Szenario

Stadtleben | aus FALTER 07/15 vom 11.02.2015

Ein Ski-Event vor dem Schloss Schönbrunn? Wiener Winter Wonderland! Tatsächlich grenzt es an ein Wunder, in eine Großstadt eine Slalompiste samt Zuschauer-und Zielraum zu zaubern. Nicht nur der warmen Winter wegen, die heuer die Herstellung von Maschinenschnee verunmöglichten und München zur Absage seines "FIS Ski World Cup" am Neujahrstag auf dem 60 Meter hohen "Olympiaberg" zwangen. Immerhin: In München fanden 2011 und 2013 Skirennen statt, in Moskau 2012 und 2013. Seither ist Pause.

Falls es nach dem Willen des ÖSV-Präsidenten Peter Schröcksnadel geht, soll der Schlossgarten von Schönbrunn nun die City-Events aus dem Koma holen. Der Skiverband würde als Veranstalter auftreten und müsste sich vorher die Erlaubnis der Bundesgärten, des Bundesdenkmalamts und der Unesco holen; das Schönbrunner Ensemble ist seit 1996 Weltkulturerbe.

Der technische Aufb au der Strecke sollte, den politischen Willen und mindestens zehn Millionen Euro vorausgesetzt, "in zwei Wochen erledigt sein",


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