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Gruber, geht: Ein Wiener als stiller Bestseller

Lexikon | SF | aus FALTER 07/15 vom 11.02.2015

In den letzten Jahren haben von Österreich aus Autoren wie Bernhard Aichner oder Thomas Raab mit Krimis und Thrillern große Erfolge gefeiert. Das gilt auch für Andreas Gruber, dessen Karriere von den Medien bislang jedoch weitgehend unbemerkt blieb. Dabei wurden vom letzten Roman des Wieners ("Todesfrist") gut 140.000 Exemplare verkauft. Mit "Todesurteil" legt der Mann, der nach einem Wirtschaftsstudium mit Kurzgeschichten in Science-Fiction-Magazinen debütierte, jetzt einen neuen Thriller vor. Er beginnt mit dem Verschwinden eines Mädchens. Ein Jahr später taucht es völlig verstört wieder auf. Sein gesamter Rücken ist mit Motiven aus Dantes "Inferno" tätowiert, dafür spricht die Elfjährige kein Wort. Unterdessen geht ein renommierter Profiler mit seinen Studenten ungelöste Mordfälle durch. Buchpräsentation und Lesung.

Thalia 1030, Fr 19.00


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