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Wie die Biere

Falter & Meinung | CHRISTOPHER WURMDOBLER | aus FALTER 07/15 vom 11.02.2015

Wenn jemand schon den Künstlernamen Boicut trägt, dann liegt eine Haarschneidemaschine als Arbeitsgerät nahe. Aber Herr Boicut ist kein Friseur, er ist Street-Art-Künstler und wurde in dieser Funktion eingeladen, mit dem Haarschneider einen Teppich dahingehend zu bearbeiten, dass hinterher eine Kakerlake darauf zu sehen ist: "Indestructible Art" lautete der Auftrag, das passt. Der erstaunliche Bodenbelag ist momentan im Atelier Olschinsky zu bewundern, das gute Stück wird anschließend für einen guten Zweck versteigert.

Im Rahmen einer Bettenausstellung, die derzeit im 21er Haus zu sehen ist, lud der italo-wienerische Künstler Salvatore Viviano vergangene Woche Besucherinnen und Besucher ein, sich von Schuhwerk zu befreien und sich in seine Installation "I never liked being in bed alone" im sogenannten 21er Raum zu begeben. Wer sich traute, bekam dort einen komischen Hut auf den Kopf gesetzt und offenbar auch ein Schlückchen vom Guten und machte einen auf Haifisch im Kasperletheater.


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