Magdas eben

Das neue Magdas Hotel: Aus einem Pensionistenheim der Caritas wurde eine lässige 100-Zimmer-Herberge -und Flüchtlinge werden zu Gastgebern

Stadtleben | HOTELBESUCH: CHRISTOPHER WURMDOBLER | aus FALTER 07/15 vom 11.02.2015

Sie werde die nächsten 24 Stunden nonstop auf der Baustelle sein, sagt Johanna Aufner und lacht. Aufner, 31, ist Architektin und leitet eines der ungewöhnlichsten Bauprojekte der Stadt: Aus einem ehemaligen Caritas-Pensionistenheim direkt beim Prater wird ein stilvolles Budget-Hotel mit 100 Zimmern, Kaffeehaus, Seminarräumen und viel Freifläche. Betreiber des Magdas Hotel ist die Caritas, in dem Haus sollen Wien-Besucher schöne günstige Zimmer mit Grünblick bekommen - und Flüchtlinge Arbeit.

Das Gebäude aus den späten 1960er-Jahren war in einem schlechten Zustand, die Bewohner wurden vor zwei Jahren in andere Einrichtungen gebracht, der Bau sollte abgerissen werden. Doch jetzt wird das Heim zum Hotel, zumindest für fünf Jahre gibt es die behördlichen Genehmigungen für die Zwischennutzung.

Das Wiener Architekturbüro AllesWird-Gut hat das Projekt mit dem Social-Busines-Tochterunternehmen der Caritas erarbeitet, die gerade ein ganz gutes Gespür für derlei Unternehmungen hat.


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