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IT-Kolumne

Medien | ANNA GOLDENBERG | aus FALTER 07/15 vom 11.02.2015

Jeder hat so seine eigene Strategie, um mit Problemen im täglichen Leben umzugehen. Ich wende mich oft an Google. Der allwissenden Suchmaschine kann ich meine Unsicherheiten anvertrauen. Es bedarf keiner Erklärungen ("Ich frage für eine Freundin"), und es kommt kein "Was, das weißt du nicht?", wenn ich "Steuererklärung" oder "einfaches Palatschinkenrezept" eintippe. Weshalb ich wissend nickte, als ich kürzlich einen Artikel in den New York Times las. Titel: "Searching for Sex."

Fazit: Andere Leute googeln auch allerhand, etwa: "Wie groß ist mein Penis?" Gute Frage. Seth Stephens-Davidowitz, das Mastermind hinter der Datenanalyse, rät, bei der Beantwortung auf traditionelle Hilfsmittel zurückzugreifen -zum Beispiel ein Lineal.

Den Ratschlag, gegebenenfalls Expertise abseits des Internets zu benutzen, will ich mir auch gerne zu Herzen nehmen. Könnte ich also bitte eine Portion Marmeladepalatschinken haben?


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