"Es ist besser zu gewinnen"

Eric Pleskow, der Hollywood-Tycoon aus Wien, hat 14 Mal den Oscar für den Besten Film geholt. Ein Gespräch

Feuilleton | Am Apparat: Michael Omasta | aus FALTER 08/15 vom 18.02.2015

Unter den hartgesottenen Geschäftsleuten der US-Filmindustrie muss Eric Pleskow stets eine außergewöhnliche Erscheinung gewesen sein. Ein sehr kultivierter und humorvoller Mann, politisch liberal und beruflich äußerst erfolgreich. "Wir waren ein bissl anders", sagt der gebürtige Wiener lachend, wenn er über das Hollywood seiner Zeit und die Führungsetage von United Artists spricht, wo er sich bis zum Präsidenten hinaufarbeitete.

Drei Mal hintereinander holte das Studio unter seiner Ägide den Oscar für den Besten Film. 1978 gründeten Pleskow und Kollegen die Produktionsfirma Orion Pictures, die bei den Oscars binnen weniger Jahre vier Mal in der Königsdisziplin triumphierte: mit "Amadeus" (1985),"Platoon" (1987),"Dances With Wolves"(1990) und "Silence of the Lambs"(1991).

Anlässlich der am Wochenende bevorstehenden Oscar-Nacht bat der Falter den 90-jährigen Hollywood-Tycoon zu einem Gespräch darüber, was sich seit damals verändert hat und wie er den ganzen Rummel heute erlebt.


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