Wien, wo es isst Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Zieglergasse: die beste Achtelmeile Wiens

Stadtleben | Lokalaugenschein: Florian Holzer | aus FALTER 08/15 vom 18.02.2015

So, Indoor-Grätzel sind vorerst wieder einmal vorbei, jetzt ist Frühling angesagt. Und damit Zuversicht, positive Energie, Herzenswärme. Empfindungen, die mit der Zieglergasse irgendwie überaus gut zusammengehen, hat sich diese Gasse in den vergangenen Jahren doch quasi zur Lebensader des siebten Bezirks gemausert, also zumindest kulinarisch, zu "the real" Neubaugasse sozusagen. So dicht ist das Angebot hier, dass es drei Folgen füllen würde, also zuerst einmal das Herzstück zwischen Westbahnstraße und Burggasse.

Kegeln, Griechen, Tapas

Nachdem das Brickmakers, das wir wohl sehr lieben werden, erst in einem Monat aufmacht, ist das Gasthaus zur Stadt Krems die erste Station. Historische Daten: 1785 erbaut, seit 1859 Wirtshaus, in den 30 Jahren unter Elfriede Facekas zur Legende geworden, dann problematisch renoviert, 2011 von den Steman-Leuten übernommen und ganz gut bewahrt. Atmosphäre großartig, beim Essen leider ein bisschen sehr mainstreamig. Aber immerhin: Die Kegelbahn gibt's


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